Meine Reisen mit Motorrad, Auto usw.

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Meine Reise nach Irland im April 2025


Vorbereitungen und Planung

Hallo, nach Norwegen stand für 2025 als Nächstes Irland auf dem Plan. Die ersten Überlegungen begannen schon im Herbst 2024 und drehten sich zunächst um die Frage, wie kommen wir auf die Insel, wer fährt mit usw.
Wie heißt es so schön: "Viele Wege führen nach Rom", so ist das auch mit Irland. Nimmt man eine Nachtfähre von Frankreich, dann könnte man auch noch die bekannten Strände in der Normandie besuchen. Fährt man im Norden Englands quer durchs Land und dann rüber nach Dublin, oder welche Route nimmt man? Eins war klar: Die Anreise dauert so oder so zwei Tage, mit einer Übernachtung auf der Fähre oder auf dem Land. Die Kosten waren grob überschlagen bei allen Möglichkeiten ähnlich.

Wir haben uns dann für die Route mit dem Euro-Shuttle, eine Übernachtung in England und die Fähre von Fishguard nach Rosslare entschieden. Das passte auch zu den Touren, die wir in Irland fahren wollten. Geplant waren nun die Südküste und Westküste bis ca. Westport und dann quer durchs Land zurück nach Rosslare. Und das Wichtigste: Ich wollte meinen ehemaligen Kollegen Philip (und seine Familie) in Clonakilty besuchen, mit dem ich viele Jahre zusammengearbeitet hatte.
Dann ging es in den ersten Wochen in 2025 in die Feinplanung mit Hotel- und Fährbuchungen und mit der Routenerstellung in der MyRoute-App und mit der Frage, wer mitfährt usw. Es stand dann fest: Es fahren Andreas, Uwe und ich. Friedhelm konnte leider gesundheitsbedingt noch nicht so lange Touren fahren.

Tag 1 – Anreise

Nach dem nun alles geplant war konnte der Tag der Anreise kommen. Wir wollten um 8 Uhr losfahren um genügend Luft bis zur Abfahrt des Euro-Shuttels zu haben. Andreas und Uwe kamen dafür zu mir und wir starteten direkt Richtung Brüssel und Calais.

Nach dem Checkin und der Passkontrolle ging es weiter zu dem Terminal, der uns bei der Einfahrt zugewiesen wurde.

Nachdem wir dann endlich im Zug waren und die Motorräder auf dem Seitenständer abgestellt waren, wunderte es mich doch schon, dass die Maschinen nicht abgespannt wurden. Die standen da ganz normal. Ob das mal gut geht?

Als es dann endlich losging und der Tunnel auf uns wartet, hat Uwe noch für das gute Ankommen gesorgt. ;-)
Die Ausfahrt war dann wenig spektakulär, es ging direkt auf die Autobahn Richtung London und der Verkehr nahm spürbar zu. Das waren für mich die ersten Meter Linksverkehr, auf der M20, ging relativ gut. Um London gab es dann noch den üblichen Stau. Es wurde erst ca. 80 km hinter London etwas angenehmer zu fahren. Eigentlich war noch ein Stopp in Stonehenge geplant, aber aufgrund der Staus und der Zeitverzögerung haben wir uns das nur von der Ferne angeschaut. Somit ging es dann direkt Richtung Gloucester ins Hotel.

Tag 2 – Die Fähre wartet

Am zweiten Tag wollten wir früh genug los, damit wir die Fähre auch rechtzeitig erwischen. Die geplante Route (siehe wieder am Ende) ging durch den Brecon-Beacons-Nationalpark (auf Walisisch Bannau Brycheiniog National Park ). Die Tour wurde mir von einem Forumsmitglied vorgeschlagen, der dort in der Nähe wohnt. Apropos Walisisch: Ortsnamen und Wörter auf Schildern waren nicht einfach auszusprechen bzw. zu lesen. Leider wurde das Wetter immer schlechter. Eine kleine Pause haben wir uns dann gegönnt und uns diese kleinen Kanäle angeschaut, die man immer wieder in Wales findet. Wir mussten uns dann etwas beeilen, das Wetter wurde schlechter und der Verkehr nahm zu. Dann kam noch eine Baustelle mit großer Umleitung und die Zeit lief uns davon. Die Fähre in Fishguard wird nicht auf uns warten!

Wir haben es dann noch so gerade geschafft, trotz Zoll- und Passkontrolle (war ja eine Ausreise aus England zurück in die EU). Wenn ich mich recht erinnere, wurde Andreas etwas genauer kontrolliert. (Der Hinweis an den Zollbeamten hat geholfen.) Auf jeden Fall waren wir dann auf der Fähre und die Überfahrt nach Irland war gesichert.

In Irland angekommen, gab es dann noch eine kurze Kontrolle (wir sind ja EU Bürger) und dann ging es direkt zum Hotel. Ach ne, stimmt ja nicht. Wir kammen noch an einer Tankstelle vorbei und haben mal eben die Motorräder mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt. Wie sich dann am nächsten Tag zeigte, hätten wir uns das sparen können. Dann gabe es Abends noch ein leckeres Abendessen im Hotel (siehe Hotel-Liste oben) und der zweite Tag war beendet.

Hier noch die beiden Etappen des heutigen Tages. Die Fahrt durch Wales war sehr interessant, da lohnt es sich bestimmt auch mal Urlaub zum machen. Die Orstnamen und einige Hinweisschilder in walisich waren recht schwer zu lesen.

Tag 3 – Die erste Tour in Irland

Am dritten Tag startete dann die erste richtige Tour auf irischem Boden. Den Euro haben sie zwar, aber auch hier immer noch Linksverkehr. Von Wexford ging es heute direkt zu Philip in Clonakilty. Das Wetter war dann auch entsprechend, leichter Nieselregen. Zuerst gab es eine kleine Fährfahrt über den Barrow River und dann ging es in das kleine Fischerdorf Youghal, in dem 1954 die Anfangsszene von Moby Dick mit Gregory Peck als Kapitän Ahab gedreht wurde.

So ging es dann weiter an der Südküste entlang, bis zu einem Ziel, das uns Philip empfohlen hatte anzuschauen. Eine Gedenkstätte für die Lusitania, die etwas an die Titanic erinnert.
Die Lusitania war ein berühmter britischer Ozeanriese der Cunard Line, der am 7. Mai 1915 von einem deutschen U-Boot vor der Küste Irlands versenkt wurde. Bei der Katastrophe starben 1.198 Menschen, darunter 128 US-Amerikaner, was die Stimmung in den USA stark gegen Deutschland wendete.
Am Nachmittag sind wir dann pünktlich zum Kaffee bei Philip angekommen. Später haben wir dann unser Zimmer bei Eileen "Sea Breeze" für die nächsten zwei Tage bezogen. Am Abend wurden wir dann von Philip abgeholt und waren bei seiner Familie zum Essen eingeladen. Es hat mich sehr gefreut, Angela, Philip und seine beiden Söhne wiederzusehen. Toll fand ich von beiden, wie herzlich Andreas und Uwe aufgenommen wurden, obwohl sie sich garnicht kannten.

Es fehlt ja noch die Tour vom dritten Tag entlang der Südküste Irlands. Bis auf das Wetter ein schöne Tour, vor allen Dingen mit viel weniger Touristen, die ja mehr die Westküste bevorzugen.

Tag 4 – In Arbeit

In Arbeit.

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